Zur Zeit nicht buchbar

20.

MÄR SA 18H30

Paavo Järvi – Tschaikowskys Sechste

Zur Zeit nicht buchbar
Tonhalle-Orchester Zürich
Paavo Järvi Music Director
Frank Peter Zimmermann Violine
Arvo Pärt – Creative Chair «Silouans Song» («My Soul Yearns After the Lord…») für Streichorchester
Robert Schumann Violinkonzert d-Moll WoO 1
Pause Pjotr I. Tschaikowsky Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 «Pathétique»

Preise CHF 160 / 125 / 80 / 40
Veranstalter Tonhalle-Orchester Zürich

Einführung

Beginn 17H30 Tonhalle Maag (Klangraum)
mit Felix Michel

Paavo Järvi, Music Director Tonhalle-Orchester Zürich (Foto: Alberto Venzago)
Frank Peter Zimmermann (Foto: Irène Zandel)
Ein Leben im Ausnahmezustand? Kennen die drei Komponisten dieses zweiten Abends aus dem ff. Nur die Gründe dafür sind dreimal verschieden. Bei Arvo Pärt war es das Sowjetregime, das für den Ausnahmezustand sorgte, bei Robert Schumann die eigene Psyche und bei Pjotr. I. Tschaikowsky seine verheimlichte Homosexualität. So entstand Musik on the Edge – und das wortwörtlich: Wenige Monate nach der Arbeit an seinem Violinkonzert WoO1 wurde Schumann in eine Nervenheilanstalt eingeliefert. Tschaikowsky dirigierte die Uraufführung seiner sechsten Sinfonie «Pathetique» op. 74 noch selber, zwei Wochen später war er tot. Gottseidank nicht Endstation, sondern Endstation Sehnsucht ist die Devise in «Silouans Song» von Arvo Pärt. Dem Werk liegt ein Text des heiligen Silouan zugrunde, der von der Sehnsucht nach Gott handelt.